Fritz E. A. Isenmann

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von Künstlern und Kunsthandwerkern mit Kunstinteressierten

FRITZ E. A. ISENMANN
Kunstforum der Kreativität
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FRITZ E. A. ISENMANN

Ruhestand:
/ Freischaffende Mitwirkung zur Förderung der Kunst bei ArtCreation.de
/ Ehrenamtliche Mitwirkung zur Förderung des Naturschutzes bei www.BeastieDreams.org

Beruf:
/ Leitende Positionen in zentralen und dezentralen Landesbehörden

Studium:
/ Germanistik, Erziehungswissenschaften, Katholische Theologie

Sonstiges:
/ Mitveranstalter Wanderausstellung "Das Volk steht auf - Kriegsöffentlichkeit und Kriegserlebnis - eine Ausstellung zum 1. Weltkrieg", 1978; Archivaus-/bewertung von literarischen Erzeugnissen, von Presse- und privatem Bildmaterial sowie Zeitzeugeninterviews

/ Mitherausgeber Ausstellungskatalog, Regensburg 1978, Fachbereich Sprach- u. Literaturwissenschaften, 282 Seiten, Selbstverlag, ISBN 3-88246-016-4 (vergriffen)
Fritz E. A. Isenmann



Alle dargestellten Texte und Bilder unterliegen dem Urheberrecht und Copyright und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht kopiert und weiter verwendet werden.
Eigenverständnis


Meine Gedichte stellen meist Ausschnitte der menschlichen Existenz in all ihren Ausprägungen - wie Leiden, Freude, Zuversicht, Hoffnungen und Widerwärtigkeiten, der Erfahrungen der eigenen Wahrnehmung durch vergangene Beziehungen und auch von der Fremdbestimmheit der eigenen Existenz, der unausweichlichen Bestimmtheit der individuellen Realität durch äußere zeitliche Rahmenbedingungen und Einflüsse.

Meine Beschäftigung mit der Literatur und den familiären und externen Dokumentationen aus der Zeit der letzten beiden Weltkriege haben meine Sicht der menschlichen Existenz sehr geprägt - seien es die Kriegsaufzeichnungen meines Urgroßvaters aus Verdun und von den erbitterten Kämpfen in den italienischen Alpen oder seien es die umfangreichen Aufzeichnungen meines Vaters während des 2. Weltkriegs, in dem er als Fluglehrer in den letzten Kriegsmonaten Jugendliche für die Rußlandfront ohne Wiederkehr ausbildete. Daneben flossen Themen und Erfahrungen aus meinem persönlichen Leben ein.

Zum Stil:
Ich reduziere die Syntax der Gedichte - ich dünne sie aus, verdichte sie, zerreiße Sätze und deren Aussagen, bilde Sinn-Cluster, um den Leser eine eigene Assoziation zu ermöglichen.  

Literarisches Credo
 

Ich glaube
an den Zauber von Lyrik,
die unsere Schatten verdinglicht
und Gedanken, Empfindungen und Eindrücke destilliert.

Ich glaube
an die Wirkung von Lyrik,
die betroffen, nachdenklich,
widersträubend, ablehnend,
zustimmend, erkennend machen kann,
die wirkt, berührt und
verändern kann.

Ich glaube an
Feingefühl
Empathie
Toleranz
Offenheit
Zärtlichkeit
Liebe.
Frank Scheidhauer: Lebenslinien
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